Mitgliedertreffen der SPD Walldürn

Die Mitglieder, Freunde und Unterstützer der SPD Walldürn besichtigen zum Auftakt des Jahres 2015 das Walldürner Elfenbeinmuseum

Zu einem Jahresrückblick trafen sich Mitglieder und Freunde der SPD Walldürn auf Einladung des Ortsvereins und der Stadtratsfraktion. Zunächst stand der Besuch des Walldürner Elfenbeinmuseums auf dem Programm. Nach der Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Ralf Beyersdorfer führte Museumsleiter Walter Gramlich die Gruppe durch die Ausstellung und gab detaillierte Einblicke in die Kunst der Elfenbeinschnitzerei. Am Schluss einer tollen Führung war man sich einig, dass Walldürn mit diesem einzigartigen Museum einen großen Schatz in seinen Mauern beherbergt. Besonderer Dank gebührte Walter Gramlich für die interessante Führung.

Anschließend traf man sich in der Klause des Pfarrheims, dorthin hatte der Ortsverein zu einem Vesper eingeladen. Spontan hatten sich die Teilnehmer dazu entschlossen, die Unkosten selbst zu tragen und den Betrag ihrem verunglückten Mitglied Julian Schmitt als Zuschuss für den Einbau eines Fahrstuhls im Haus zu spenden. Mit einem Jahresrückblick dankte der neue Fraktionsvorsitzende der SPD Rolf Günther den Mitgliedern des Ortsvereins für die großartige Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Besonders die Kommunalwahl hatte viel gefordert. Dabei hat sich besonders der gute Zusammenhalt ausgezahlt. Zwar habe man im Gemeinderat keinen Sitz dazugewinnen können, was ausschließlich auf das schlechte Wahlergebnis in den Teilorten zurück zu führen ist. Dennoch habe sich die gute kontinuierliche bürgernahe Arbeit im Gemeinderat für die Kernstadt und die Ortsteile ausgezahlt. Erstmals wurde neben den bisherigen Sitzen im Ortschafts Altheim ein Sitz im Ortschaftrat Rippberg-Hornbach errungen.

Besonders zufrieden zeigte sich der Fraktionsvorsitzende, dass die Fraktion im vergangenen Jahr einiges erreichen konnte. Dabei erwähnte er besonders die Weiterführung der Stadtbuslinie, für die sich die Stadträte zum Wohl der älteren Bürger und Schüler besonders stark gemacht hatten. Es gab aber auch Enttäuschungen. Dazu gehört in erster Linie der Ausbau der Buchener Straße, bei dem nach Meinung der SPD viele Planungsfehler gemacht wurden. Sehr enttäuschend war, dass der Vorschlag der SPD-Fraktion, im Einmündungsbereich zur Buchener Straße einen zweiten Kreisel zu bauen, sich nicht durchsetzte. Die Mehrheit im Gemeinderat hatte sich vielmehr dem Vorschlag der Verwaltung und des Bürgermeisters angeschlossen. Im Nachhinein zeige sich, dass ein solcher Kreisel die bessere Lösung gewesen wäre, weil dadurch das immer wieder feststellbare Verkehrswirrwarr verhindert worden wäre.

Rolf Günther appellierte eindringlich an seine Kollegen, sich nicht entmutigen zu lassen. Auch im neuen Jahr gebe es wieder einige Herausforderungen, bei denen die Fraktion gefordert ist. Um künftig städtebaulich weiter zu kommen, will sich die SPD-Fraktion langfristig für ein Stadtbauamt mit einem Städteplaner (Techniker) an der Spitze einsetzen. Auch für die in diesem Jahr anstehende Bürgermeisterwahl bemüht sich die SPD um einen Kandidaten oder eine Kandidatin, um den Bürgern eine Wahlmöglichkeit zu bieten. Allerdings sollten dann auch alle Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.