SPD Fraktion lädt zum Rundgang durch den VIP

Verbandsindustriepark VIP ist ein Erfolgsmodell

Die Initiative zur Planung und Erschließung eines gemeinsamen Industriegebietes der Verbandsgemeinden Hardheim, Höpfingen und Walldürn geht auf Bürgermeister Karl-Heinz Joseph zurück

Die SPD-Gemeinderatsfraktion von Walldürn traf sich gemeinsam mit den Kandidatinnen und Kandidaten der SPD-Liste zu einem Rundgang durch den Verbandsindustriepark VIP. Dank der sachkundigen Begleitung durch den Verbandsgeschäftsführer Roland Frank erhielten die Teilnehmer einen informativen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des VIP.

 

Der Ortsvereinsvorsitzende Ralf Beyersdorfer begrüßte die Teilnehmer des Rundgangs, besonders den Verbandsgeschäftsführer Roland Frank. Nachdem die Diskussion der vergangenen Wochen von der Kontroverse um eine einzige Industrieansiedlung geprägt war, wolle die SPD-Fraktion mit diesem Termin auch deutlich machen, dass sie zum dem VIP und einer aktiven Wirtschaftsförderung steht. Schließlich geht die Initiative zur Planung und Erschließung eines gemeinsamen Industriegebietes der Verbandsgemeinden Hardheim, Höpfingen und Walldürn auf eine Initiative des verstorbenen Bürgermeisters Karl-Heinz Joseph zurück.

 

Die Führung durch den Verbandsindustriepark übernahm dann der Verbandsgeschäftsführer Frank. Der Bebauungsplan für den VIP konnte in einer Rekordzeit vom Aufstellungsbeschluss bis zur Rechtskraft im Jahr 1992 aufgestellt werden. Seit dem Spatenstich im Jahr 1993 konnten eine verschiedene Firmen angesiedelt werden, wobei es sich bei den meisten Firmen um echte Neuansiedlungen handelt. Aber auch Walldürner Unternehmen, die neue Flächen suchen, finden im VIP Raum.

 

Beim Rundgang durch den VIP konnten sich die Teilnehmer selbst ein Bild von der Entwicklung des Industrieparks machen. Neben der Vermarktung von Industrieflächen in unterschiedlichen Größen unterstützt die Verbandsverwaltung auch bei der Vermittlung von Gebäuden, die aktuell nicht genutzt werden. Stadtrat Friedbert Günther erläuterte, dass es der SPD-Fraktion wichtig sei, dass die Unternehmen im VIP zum Umfeld passen müssen. Der Maßstab für neue Industrieansiedlungen dürfe nicht im Verkauf von Flächen liegen, sondern in der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen.

Sehr zum Leidwesen der Teilnehmer des Rundgangs gab es auch eine Fläche, die durch ihren Eigentümer nicht mehr aktiv genutzt wird und zusehends in einen schlechten Zustand verfällt. Hier appellierten die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD-Liste an den Verbandsgeschäftsführer nach einer besseren Lösung zu suchen.

 

Mittlerweile habe sich der VIP zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, so Frank in seinen Ausführungen. Neben den vielen neu geschaffenen Arbeitsplätzen leisten die Firmen den VIP auch einen wichtigen Beitrag zu den Gewerbesteuereinnahmen der drei Gemeinden Hardheim, Höpfingen und Walldürn.

Schließlich zeigte Frank die Flächen, die für die Erschließung des VIP III vorgesehen sind. Mit dem VIP III schaffe der Gemeindeverwaltungsverband Entwicklungsflächen für die Zukunft des Verbandindustrieparks.

 

Am Ende des Rundgangs stand der Verbandsgeschäftsführer Frank noch für Fragen zur Verfügung. Der Ortsvereinsvorsitzende Ralf Beyersdorfer bedankte sich bei Frank für den informativen Rundgang sowie bei den Teilnehmern für ihr Interesse.

 

Alle Bilder vom Rundgang durch den VIP finden Sie hier.