Kandidatenvorstellung der SPD im Haus der offenen Tür

Wir für Walldürn - eine starke Mannschaft stellt sich vor

SPD präsentiert sich mit symphatischen und kompetenten Kandidatinnen und Kandidaten

Unter dem Motto "Wir für Walldürn - eine starke Mannschaft stellt sich vor" fand am Freitag im "Haus der offenen Tür" die zentrale Kandidatenvorstellung der Walldürner SPD statt. Die Veranstaltung richtete sich sowohl an die Wählerinnen und Wähler aus der Kernstadt als auch aus den Ortsteilen. Musikalisch umrahmt von der Walldürner Gruppe "Colours" stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD-Liste in insgesamt vier Gesprächsrunden persönlich und mit ihren politischen Zielen vor.

In der ersten Vorstellungsrunde waren dies Bianca Joseph, Jürgen Mellinger und Marco Schad, moderiert vom Fraktionsvorsitzenden Herbert Kilian vor.

Wie kein anderer steht Herbert Kilian als Fraktionsvorsitzender für die Kommunalpolitik der SPD in Walldürn. „Mit Augenmaß und dem Sinn für das Machbare“ habe die SPD-Fraktion in der Vergangenheit gehandelt und so werde sie auch künftig handeln. So habe sich die SPD-Fraktion stets für die Konsolidierung des Haushaltes und einen Abbau der Schulden eingesetzt.

Was es heißt, Politik für die Menschen zu gestalten, weiß Bianca Joseph seit frühester Kindheit aus ihrem Elternhaus. Sie selbst engagiert sich seit Jahren in der Walldürner SPD und bei den JUSOS und so ist es nur folgerichtig, dass sie nun für den Gemeinderat kandidiert. Sie selbst möchte sich für die Anliegen der Jugend einsetzen.

Sowohl durch seinen Beruf, als auch als Vorsitzender der Eintracht 93, weiß Jürgen Mellinger, welchen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag die Jugendarbeit der Vereine leistet. Daher hat er sich als Stadtrat für die Förderung der Vereine eingesetzt, wobei er die Vereinsförderrichtlinien der Stadt Walldürn als beispielshaft nannte.

Beruflich hilft Marco Schad Jugendlichen beim Einstieg in das Berufsleben, privat engagiert er sich als Vorsitzender von „Das Frühchen e.V.“ für Kinderpatienten. Er nennt junge Familien, Kinder und Jugendliche das Fundament der Gesellschaft und so möchte er sich besonders um die Förderung von Familien kümmern.

 

 

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ralf Beyersdorfer stellte die zweite Kandidatenrunde mit Ulrike Pichl, Leo Kehl, Jürgen Giebel und Klaus Link vor. Den erkrankten Stadtrat Rolf Günther bezeichnete Beyersdorfer als eine der tragenden Säulen der SPD-Fraktion, dem besonders die Förderung des Ehrenamts, aber auch der Erhalt der Stadtbuslinie wichtig ist. Rolf Günther will sich für den Erhalt der Freizeiteinrichtungen in Walldürn stark machen.

Auch Ralf Beyersdorfer hat sich für den Erhalt von Freiwilligkeitsleistungen, wie z.B. der Badischen Landesbühne, der Volkshochschule oder der städtischen Musikschule ausgesprochen. „Ohne viele freiwillige Leistungen, wäre Walldürn nur noch halb so lebenswert“, so Beyersdorfer in seiner Stellungnahme.

Die Verkehrssituation zum Industriegebiet VIP, die immer noch die Walldürner Heide belastet, hat sich Ulrike Pichl auf ihre Agenda geschrieben. Insbesondere, wenn das Baugebiet „Lindig“ weiter bebaut wird, sind Probleme absehbar, wenn es nicht gelingt, den Verkehr über eine andere Trasse in den VIP zu lenken.

Auch Stadtrat Leo Kehl hat an der Überarbeitung der Vereinsförderrichtlinien mitgearbeitet. Gemeinsam mit Jürgen Giebel will sich Leo Kehl auch künftig dafür einsetzen, dass die Vereine ausreichend Zugang zu den öffentlichen Sportstätten haben – hierfür habe die SPD-Fraktion eine zentrale Koordinationsstelle gefordert.

Jürgen Giebel betonte auch die Wichtigkeit von Bauplätzen in kommunaler Hand.

Beendet wurde die zweite Runde von Klaus Link, dem eine nachhaltige Stadtentwicklung eine Herzensangelegenheit ist. Es seien Stadtentwicklungskonzepte beschlossen und teilweise öffentlich vorgestellt worden – und nun geht es ihm um die konkrete Umsetzung.

 

Rita Müller, Peter Trabold, Markus Huber und Heinz Stanger standen gemeinsam mit Stadtrat Friedbert Günther in der dritten Vorstellungsrunde auf der Bühne. Besonders freute sich Friedbert Günther, dass es mit Jürgen Stanger gelungen sei, einen Kandidaten in Rippberg zu finden.

Rita Müller und Peter Trabold kommen durch ihre Arbeit und ihre Vereinstätigkeit auf unterschiedlichste Weise in Kontakt mit Menschen und kennen daher viele Probleme. Die Straßensanierung ist ein großes Thema ebenso wie der Zustand von Gehwegen und öffentlichen Plätzen. Ihnen beiden ist es wichtig, dass Walldürn und seine Ortsteile für die Bürger lebenswert und attraktiv bleiben. Den Tourismus möchten beide Kandidaten gefördert wissen.

Als Vorsitzender des Roten Kreuzes sowie als langjähriger Rettungssanitäter weiß Markus Huber, wie wichtig eine gute technische Ausstattung der Rettungsorganisation vor Ort ist. Noch wichtiger sind die Menschen, die sich 24 Stunden ehrenamtlich engagieren, um anderen zu helfen. Markus Huber will sich im Gemeinderat u.a. für die Belange der Rettungsdienste einsetzen.

Heinz Stanger kandidiert für den Gemeinderat und den Ortschaftsrat in Rippberg. Ihm geht es um die Sorgen seiner Mitmenschen und einen aktiven Umweltschutz.

Zum Schluss der dritten Runde gab es noch eine Stellungnahme von Friedbert Günther für die Stadtbuslinie. In vielen persönlichen Gesprächen wurde ihm immer wieder von älteren Bürgern nahegebracht, wie wichtig die Stadtbuslinie für diese sei. Friedbert Günther möchte, dass nicht nur vom demografischen Wandel gesprochen wird, sondern, dass auch entsprechend gehandelt wird. Die Stadtbuslinie erleichtert vielen Schülern den morgendlichen Weg zur Schule oder zum Bahnhof – noch wichtiger ist sie für Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung, für Menschen, die sich keinen eigenen PKW leisten können und vor allem für viele ältere Mitbürger, für die der Stadtbus Mobilität und Unabhängigkeit bedeutet.

 

Die letzte Runde präsentierte Kreisrat Joachim Mellinger. Neben Christa Neuberger und Walter Henneberg, die beide für den Ortschaftsrat Altheim kandidieren, war Wolfgang Stieber, der auch die erkrankte Rita Fuhrmann vorstellte, mit auf der Bühne.

Wolfgang Stieber kandidiert gemeinsam mit Rita Fuhrmann für den Gemeinderat und den Ortschaftsrat Altheim. Beiden ist es wichtig, dass die Interessen der Ortsteile und der Kernstadt angemessen vertreten werden. Christa Neuberger und Walter Henneberg kandidieren für den Ortschaftsrat in Altheim und möchten dort Rita Fuhrmann und Wolfgang Stieber stärken und einen Beitrag zur Meinungsvielfalt leisten.

Stellvertretend für alle Kreistagskandidaten berichtete Joachim Mellinger über die Arbeit der Kreistagsfraktion. Eine gute ärztliche Versorgung vor Ort und gut ausgestattete Krankenhäuser seien unerlässlich, war eine der Kernaussagen von Mellinger. Die notwendige Sanierung der Kreiskliniken dürfe nicht zu Lasten der Leistungsfähigkeit und Qualität der medizinischen und pflegerischen Betreuung gehen.

 

Zum Abschluss der Kandidatenvorstellung gab es noch eine vom Ortsvereinsvorsitzenden Ralf Beyersdorfer moderierte Fragerunde, in der insbesondere die amtierenden Stadträte zu Fragen der Stadtentwicklung, Sanierungsgebieten und der Bereitstellung von Bauplätzen den zahlreichen Besuchern Rede und Antwort standen.

 

Ralf Beyersdorfer schloss den offiziellen Teil mit einem Appell an die Besucher, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und alle 26 Stimmen zu vergeben, wobei auch alle 26 Stimmen durch Kumulieren auf die Bewerber der Kernstadt verteilt werden dürfen..

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