SPD zum Informationsbesuch beim Deutschen Roten Kreuz

In vielen Notfällen leisten die freiwilligen Helfer des Walldürner Roten Kreuzes mehr als Erste Hilfe.

Die Mitglieder, Mandatsträger und Freunde der SPD Walldürn trafen sich gemeinsam mit der Bundestagskandidatin Dr. Dorothee Schlegel am vergangenen Freitag zu einer Informationsveranstaltung beim Ort

Nachdem man sich im vergangen Jahr über die Freiwillige Feuerwehr Walldürn informiert habe, wolle man sich nun über die Aufgaben des Ortsvereins des DRK informieren, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ralf Beyersdorfer bei seiner Begrüßung. Beim Roten Kreuz leisten viele freiwillige Helfer einen wichtigen Dienst zum Wohle der Allgemeinheit. Und obwohl die Helfer der Schnelleinsatzgruppe längst ein unverzichtbarer Bestandteil der Rettungskette sind, so Beyersdorfer, liege der Fokus der öffentlichen Wahrnehmung immer noch auf dem hauptamtlichen Rettungsdienst in den Rettungswachen.

 

 

Besonders freute sich Beyersdorfer, dass sich der Vorsitzende des Roten Kreuzes Markus Huber gemeinsam mit seinen Helfern Nadja Reiss, Uwe Marek, Jochen Dörr und Robin Rusnak bereit erklärt hatten, diese Informationsveranstaltung durchzuführen.

 

Im Namen des Deutschen Roten Kreuzes hieß der 1. Vorsitzende Markus Huber die Gäste willkommen und bedankte sich für das Interesse an der Arbeit der Helferinnen und Helfer des DRK vor Ort. Neben einem Vortrag hatte man seitens des DRK drei Praxisstationen vorbereitet.

„Helfen, ohne zu fragen wem!“ getreu dem Motto von Henri Dunant, leisten die Helfer des DRK schnelle Hilfe in Notfällen. Weitere Aufgaben des DRK sind, so Huber in seinen Ausführungen, die Ausbildung von Ersthelfern, die Unterstützung des Rettungsdienstes, die Durchführung von Terminen zur Blutspende sowie Sanitätsdienste bei Großveranstaltungen. Zum DRK-Ortverein gehören auch die „Helfer vor Ort“ – früher Schnelleinsatzgruppe – die bei medizinischen Notfällen von der Rettungsleitstelle gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert werden und in den meisten Fällen als erste Helfer vor Ort sind, um den Verletzten oder Kranken Hilfe zu leisten, bis Arzt und Rettungsdienst eintreffen. Weiter gibt es eine Gruppe des Jugend Roten Kreuzes, an der derzeit 12 Jugendliche im Alter von 12 – 16 Jahren regelmäßig teilnehmen.

 

Der Einführung folgten drei Praxisstationen. An der ersten Station stellte Markus Huber die Räumlichkeiten des DRK im Feuerwehrgerätehaus vor. Huber betonte, dass die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in Walldürn sehr gut sei. So ist das DRK mit der Einsatzgruppe bei den meisten Einsätzen der Feuerwehr mit vor Ort.

An der zweiten Station stellten Jochen Dörr und Robin Rusnak das Einsatzfahrzeug der „Helfer vor Ort“ sowie die zugehörige technischen Ausstattung vor. Aktuell verfügt das DRK Walldürn nur noch über ein Einsatzfahrzeug, das eigentlich als Führungsfahrzeug konzipiert war und nur bis zur Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges für alle Einsätze der SEG sowie der „Helfer vor Ort“ genutzt wird.

 

Für das neue Fahrzeug fehlen dem DRK derzeit die finanziellen Mittel, zumal man bei der Beschaffung auf Spenden angewiesen ist. Als „Helfer vor Ort“, so erläuterten Dörr und Rusnak werden sie zu jeder Tageszeit von der Rettungsleitstelle alarmiert. In Walldürn und seinen Ortsteilen sei man häufig vor dem Rettungsdienst vor Ort und könne so schon wichtige lebensrettende Maßnahmen einleiten, bis der Rettungsdienst oder Notarzt übernimmt.

 

Zum Abschluss des Rundgangs durften die Teilnehmer der Informationsveranstaltung noch ihre Kenntnisse in Herz-Lungen-Wiederbelebung auffrischen. Unter Anleitung von Nadja Reiss und Uwe Marek wurde der richtige Umgang mit einem Defibrillator, wie er mittlerweile in vielen öffentlichen Gebäuden zu finden ist, geübt. Mit Hilfe eines Dummies wurden die Herzdruckmassage sowie die Mund-zu-Mund-Beatmung geübt.

Im Anschluss an die drei Praxisstationen traf man sich wieder im Schulungsraum, wo die Vertreter des DRK-Ortsvereins die Fragen der Teilnehmer sachkundig beantworteten. Anschließend lobte Dr. Dorothee Schlegel das große Engagement des DRK-Ortvereins und bedankte sich auch mm Namen der SPD Walldürn für den informativen Abend mit einem Präsent. Es ist gut zu wissen, dass ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit sind, einem zu helfen, wenn man in Not ist, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ralf Beyersdorfer in seinem Schlusswort.