SPD-Kandidaten stellen sich vor - Wahlveranstaltung im "Alten Schlachthof"

Ein gutes Team für Walldürn

Breite Palette an Themen behandet!

Umrahmt von Live-Musik der Walldürner Band "Husband" präsentierten sich die Kandidaten der SPD im "Alten Schlachthof" in vier Gesprächsrunden den Bürgern.

In seinem Statement wehrte sich der Fraktionsvorsitzende Herbert Kilian gegen den Vorwurf, der Gemeinderat habe seit 1991 einen Schuldenberg aufgebaut. Vielmehr stünden diesen Schulden von circa 19 Millionen Euro Investitionen von circa 90 Millionen Euro gegenüber. Nach diesem Investitionsprogramm gelte es jetzt, die Schulden schrittweise wieder abzubauen. Hierzu sollen nach Auffassung der SPD nur noch solche Maßnahmen begonnen werden, die ohne neue Kredite finanziert werden können.

Joachim Mellinger stellte sich als Kandidat zum Kreistag sowie Rita Müller und Markus Huber als Kandidaten zum Gemeinderat vor. Themen waren neben dem Engagement für die Mitmenschen, die Einbindung der Soldaten des Standorts in das öffentliche Leben und Freizeiteinrichtungen.

Die zweite Diskussionsrunde wurde von Stadtrat Rolf Günther präsentiert. Rolf Günther hatte die Verkehrsplanung als Schwerpunktthema. Nachdem in den vergangenen Jahren in die Ortsdurchfahrten in Hornbach, Gerolzahn, Wettersdorf und Altheim investiert wurde, gelte es jetzt auch wieder die Straßen in der Kernstadt zu sanieren. Auf Forderung der SPD-Fraktion wurde eine Prioritätenliste für die Sanierung aller Straßen Walldürns mit seinen Ortsteilen erstellt.

Als weitere Kandidaten stellten sich Ulrike Pichl mit den Themen "Tourismus" und die Verkehrssituation auf der Heide, Markus Stäudinger mit Jugendarbeit und Jugendförderung sowie Leo Kehl mit den Themen Ehrenamt und Vereinsarbeit vor. In der dritten Runde stellten sich Stadträtin Rita Fuhrmann, Jürgen Mellinger, Christian Schott und Stadtrat Friedbert Günther vor. Friedbert Günther erteilte eine klare Absage an die Forderung, kommunale Aufgaben wie den Bauhof zu privatisieren oder gar Anteile der Stadtwerke zu verkaufen. Es gäbe viele Beispiele dafür, wie die Privatisierung von Reinigungs- oder Winterdienst zulasten der Qualität und der Beschäftigen geht.

Jürgen Mellinger hob die Bedeutung der offenen Jugendarbeit und der Jugendräume hervor. Christian Schott thematisierte die Nutzung der Sportstätten und Hallen. Rita Fuhrmann nannte als Themen die Ausstattung der Schulen sowie die Familienpolitik. Schließlich stellte sie Wolfgang Stieber als zweiten Altheimer Kandidat vor, der sich auch als Vertreter der Ortsteile einbringen möchte. Als Mutter bezog Beatrice Schnell Stellung zu den Themen familienfreundliche Stadt und Ganztagesbetreuung, bevor sich Jürgen Giebel für eine koordinierte Planung der Belegung aller städtischen Hallen und eine Überarbeitung der Vereinsförderrichtlinien einsetzte.


Unsere Broschüre zum Gemeinderatswahl 2009 finden sie hier.