Wahlveranstaltung der SPD

Gespräch stand im Mittelpunkt

Kandidatinnen und Kandidaten sprachen zu aktuellen Themen

 

Das persönliche Gespräch zwischen den Kandidatinnen und Kandidaten und den Bürgern stand im Mittelpunkt der Kandidatenvorstellung der SPD-Liste am Freitagabend im Pfarrheim. Dazu schreibt die Partei:

Das Motto des Abends ist "Wir stellen uns ", so der Ortsvereinsvorsitzende Ralf Beyersdorfer, bei seiner Begrüßung. Die Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich nicht nur den Bürgern vor, sondern auch zum Gespräch und zur Diskussion. Für Abwechslung zwischen den einzelnen Vorstellungsrunden sorgte die Gruppe "Borderline" mit Live-Musik. Besonders begrüßte Ralf Beyersdorfer die, Moderatorin des Abends, Gudrun Engel.

 

In der ersten Vorstellungsrunde stellten sich die Kreistagskandidaten Lars Ederer und Wolfgang Senges aus Hardheim, Günther Hauck aus Höpfingen sowie Karl-Heinz Joseph aus Walldürn vor.

 

Die erste Walldürner Vorstellungsrunde bestritten Herbert, Kilian, Ernestina Winkelmann, Gabriele Hagest und Raimund Schneider. Spontanen Applaus erhielt Herbert Kilian für seine Aussage, die SPD werde eine Bürgerbefragung über den Fortbestand der Fußgängerzone fordern. Auch wenn die SPD in der Fußgängerzone nach wie vor die zukunftsfähigste Lösung sieht, sei diese Entscheidung eine so wichtige Angelegenheit, dass man nicht über die Köpfe der Bürger hinweg entscheiden möchte. Dieser Forderung werden sich auch die anderen Fraktionen nicht entziehen können.

 

Zur zweiten Gesprächsrunde begrüßte Gudrun Engel Josef Priwitzer , Rolf Günther, Joachim Mellinger, Herbert Treszl, Lutz Ponke und Christian Ackermann auf dem Podium. Auf die Frage, wie eine Stadt wie Walldürn sich in Zeiten knapper Kassen finanziere, erklärte Priwitzer die Abhängigkeit der Kommunen von den Zuschüssen aus den verschiedenen Förderprogrammen des Landes. Als aktuelles Beispiel nannte Priwitzer das Schlachthaus für dessen Umbau in ein Jugend- und Kulturzentrum die Stadt die nötigen Zuschüsse erhalte. Die Frage, ob er in einem Jugend- und Kulturzentrum eine Konkurrenz zur Jugendarbeit der Vereine sehe, verneinte Joachim Mellinger, zum einen weil im Jugend- und Kulturzentrum auch Raum für die Vereinsarbeit sei und zum anderen können die Vereine ihre Jugendlichen nicht ständig betreuen. Rolf Günther, betonte, dass das Schlachthaus nicht nur als Jugendzentrum, sondern auch unter dem Aspekt Kulturzentrum gesehen werden müsse. Unter den Kandidaten der SPD ist man sich einig darüber dass ein Jugendtreff durch einen hauptamtlichen Sozialarbeiter betreut werden muss.

 

Friedbert Günther, Ralf Beyersdorfer, Rita Fuhrmann, Wolfgang Stieber, Harald Amann und Klaus Bauer stellten sich während der dritten Gesprächsrunde vor. Zur Sperrung der Unteren Vorstadtstraße bemerkte Friedbert Günther, dass die Bauarbeiten im geplanten Rahmen liegen. Der Generalverkehrsplan, so sind sich die Kandidaten der SPD-Liste einig, muss an seinen langfristigen Verbesserungen für die Verkehrsführung in Walldürn gemessen werden. In Altheim sind Rita Fuhrmann als Stadträtin und Wolfgang Stieber als Ortschaftsrat ein eingespieltes Team. Rita Fuhrmann stellte einige Punkte vor, die man sich für Altheim vorgenommen hat. Nach der kommenden Wahl hoffe man, diese Ziele mit einem gestärkten Altheimer Team angehen zu können.

 

Die letzte Vorstellungsrunde bestritten Thomas Englert, Alfred Rippberger, Irma Stark, Wolfgang Bundschuh und Rainer Weiß. Irma Stark möchte sich um eine bessere Integration der Spätaussiedler bemühen. Alfred Rippberger nannte als einen weiteren Schwerpunkt für die nächste Gemeinderatsperiode die Sanierung des Hallenbades. Eine Schließung des Hallenbades kommt für die SPD nicht in Frage. Nach den Vorstellungsrunden stellten sich die Stadträte der SPD der Diskussion mit den Bürgern.